Spanien – 20 Jahre und cool dank Motorrad

20 Jahre und cool dank Motorrad

Wir schlafen lange und sind schön ausgeruht. Da das Frühstück auf der Dachterasse inklusive ist, machen wir uns auf und gehen hoch. Oben stellen wir fest, dass die Hostel-Frühstücke wirklich nicht so richtig unseren Ansprüchen entsprechen. Wenngleich wir schon die Ansprüche sehr runtergeschraubt haben, ist wabbeliger Toast und Konfitüre in Alu verpackt nicht unseres. Obst und dergleichen fehlt komplett. Frische Säfte auch. Ich nehme mir vor, wieder im Supermarkt Obst zu kaufen und dieses zu essen. Ist meist auch noch günstiger.

Hier in Sevilla wollen wir mit einem Stadtrundgang die Stadt erkunden. Es werden, wie schon in vielen anderen Städten, in denen wir waren, freetours angeboten. Diese sind komplett gratis und finanzieren sich durch ein Trinkgeld am Ende der Tour. Wir kommen so in den Genuss einer fast 2,5 stündigen Tour mit einer ganz zauberhaften jungen Dame namens Lucia. Sie strahlt vor Freude und liebt Sevilla, das merken wir. Sie erzählt uns viel architektonisches, historisches und vor allem mit einem Augenzwinkern immer mal wieder Geschichten von den Königen… Ob das alles stimmt, ist uns egal, es ist sehr unterhaltsam. Sie macht das sehr gut und wir lernen Sevilla kennen und haben nun ein gutes Gefühl für die Stadt.

Den Nachmittag verbringen wir im Königspalast und seinen Gärten. So wunderschön. Wir sind wieder einmal sehr müde von der Stadt und der Wärme, wollen eigentlich kurz ins Hostel und ein Schläfchen machen. Nur kurz hoch in den Pool auf der Dachterasse. Nur ganz kurz. Aber wie das immer so ist mit den Plänen. Oben lernen wir einen Kanadier aus Montreal, eine Australierin und einen Neuseeländer kennen und kommen ins erzählen. So werden aus ein paar Minuten sicher 2 Stunden Pool mit netten Gesprächen und eisgekühlter Cola und für mich ein Bier. Lustig. Ich wollte immer schon mal in der Sonne im Pool sein und ein Bier schlürfen. Ich fühle mich gleich wie 20 und unglaublich cool. Bin ich natürlich auch.

Immer, wenn wir den Leuten erzählen, dass wir mit dem Motorrad unterwegs sind, kommt ein begeistertes Strahlen gefolgt von einem „cool!“. Also wenn wir nicht cool sind, wer dann?

Den Abend schlendern wir noch mal durch die Stadt bis zum Plaza de España. Dieser ist sooo wunderschön. Wir schauen uns die einzelnen Regionen Spaniens an und versuchen zu schauen, welche der Regionen wir schon durchfahren sind. Leider wissen wir nicht, was auf den Bildern wirklich dargestellt ist. Aber was ganz klar ist: hierher kommen wir noch einmal.

Zu guter letzte gönnen wir uns einen Crêpe. Ich wende mein ganzes kulinarisches Wissen an und bestelle Crêpe mit Gianduja. Den Nougat hier können die wirklich gut. Ob immer alles vegan ist, glaube ich nicht. Aber mir macht es sehr zu schaffen, nur noch die veganen Varianten zu suchen. Es ist recht mühsam.

 

 

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