08. Dezember 2020

08. Dezember 2020

Grosse Reise 🏍 Tag 97
Ein halber Arbeitsmontag.

Mitten in der Nacht stürmt es. Aber so richtig. Es blitzt und donnert. Die gesamte Wohnung ist im Sekundentakt taghell. Wir stiefeln wieder einmal, Gerd mit Stirnlampe ausgestattet, auf unseren Balkon, räumen das ganze Zeug in Sicherheit, schliessen die Holz-Läden fest zu, fühlen uns in Sicherheit.

Und dann macht es recht laut «knack» – die ganze Strasse hat keinen Strom mehr.

Uns erst einmal egal, wir krabbeln mit unseren nassen Füßen nochmal ins warme Nest, morgen früh wird die Welt wohl wieder in Ordnung sein.

Am Morgen erfahren wir: ganz Koroni hat keinen Strom. Wir sind natürlich bestens ausgestattet, ich hole den Benzinkocher raus, kochen uns einen Kaffee und legen los. Heute ist ja Montag, unser obligatorische Arbeitstag.

Gegen Mittag immer noch kein Strom, so langsam wird der Blick auf den Ladebalken der Laptops hektisch. Und dann das Beste: ich klappe die Kiste zu, spanne die Hängematte in der Sonne auf und lese. Gut, dass mich mein E-Book-Reader tagelang mit seiner Akku-Leistung beeindruckt. Ich überlasse alle Powerbanks meinem Liebsten, heute ist er dran. Heute darf er die Akkus leeren.

PS: Ab 14 Uhr hatten wir wieder Strom, aber das konnte mich nicht mehr aus meinem «ich-mach-heut-frei-Mood» reissen.

#nimmssowieeskommt #kannstenixmachen

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