11. März 2021

11. März 2021

Grosse Reise 🏍 Tag 190
Die Regeln ändern sich nur langsam, viel rumfahren ist immer noch nicht erlaubt. Auf Schusters Rappen für die körperliche Gesundheit etwas tun ist aber immerhin okay.

Also wandern wir los. Vom Meer direkt in die Berge. Zwischen Olivenhaine hindurch, an alten Kirchen vorbei. Die Wege werden immer schmaler, der Strassenbelag hat schon nach 5 Minuten zu grasbewachsenen Steinweg gewechselt. Mein Blick schweift in die Ferne ans Meer. Gerds Blick, wie ich erst am Abend beim Sortieren der Bilder erkenne, scannt den Wegesrand, um alle Blümchen aus der Nähe zu fotografieren.

Während wir durch fast verlassene griechische Bergdörfer laufen, winken uns die Bewohner, meist ältere Menschen, freundlich zu. Eine Picknick-Pause machen wir an der Quelle einer wunderschönen Kirche und füllen auch gleich unsere einzige Wasserflasche auf.

Bei schönstem Wetter und wunderschönen Gesprächen fühlen wir uns am Abend glücklich, zufrieden und ja, auch völlig knülle. Und merken, dass wir echt schon lange nicht mehr 700 Höhenmeter und rund 20 Kilometer gewandert sind. Das muss sich ändern, wir müssen uns wieder mehr draussen bewegen. Unsere fast täglichen «Auf-dem-Balkon-Workouts» haben nicht den gleichen beglückenden Effekt.

Und solange uns hier der Frühling mit so einer zauberhaften blühenden Welt beschenkt und die Hitze noch nicht so stark ist, wollen wir wieder regelmässig wandern. Denn durchs Wandern – anders als mit dem Motorrad – sind wir der Natur noch einmal viel näher. Fühlt sich für uns gerade sehr gut an.

#wandern #aufSchustersrappen #Wandergrüppli

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