16. Juli 2021

16. Juli 2021

Grosse Reise 🏍 Tag 314
Samstags fängt es meist an: wir suchen uns einen Ort, wo wir bis Dienstag bleiben können. Montags ist unser Arbeitstag und wir checken Unterkünfte, verfügbares Internet und sortieren unsere Bilder, unsere Erinnerungen und lassen das erlebte sacken.

Diesmal schlagen wir unser Lager in Beyşehir auf, einem kleinen Städtchen am gleichnamigen Gölü (See) ohne Touristen dafür mit netten Cafés und freundlichen Menschen. Beyşehir hat, worauf man hier offensichtlich stolz ist, die Eşrefoğlu-Moschee. Eine der wenigen erhaltenen Holz-Moscheen, errichtet zwischen 1296 und 1299.

Unser Abend-Spaziergang führt uns direkt dorthin. Das wollen wir uns anschauen. Von aussen ist die Moschee aus Stein, innen verzaubern dunkles Holz, ein vollflächig verlegter farbenfroher Teppich und magisch eintretendes Licht die Besucher und wahrscheinlich auch die Gläubigen. Die grosse Gebetshalle wird immer noch mit wunderschön holzgeschnitzten Säulen gehalten. Die Mihrabnische ist mit wunderschönem türkis-blau-weissen Mosaik geschmückt.

Wir sind ausserhalb der Gebetszeiten dort zu Besuch, sind aber nicht die einzigen Besucher. Zuerst trauen wir uns kaum, zu fotografieren. Wissen eigentlich immer noch nicht, was gewünscht ist und was eher nicht. Als wir jedoch sehen, wie sich die türkischen Besucher und Besucherinnen vor den Säulen oder dem zauberschönen Mosaik fotografieren lassen, zücken wir auch das Handy und halten die Schönheit der Moschee für unsere Erinnerungen fest.

#Eşrefoğlu #camii #Moschee #Beyşehir

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