17. September 2019

17. September 2019

Norwegen-Tour 🇳🇴 Tag 18
Immer wieder kommen wir in Berührung mit der deutschen Kriegsgeschichte. Zu Beginn unserer Rundreise kamen wir an den Jøssingfjord. Hierher flüchtete 1940 das deutsche Versorgungsschiff «Altmark» und wurde geentert. 299 Gefangene wurden befreit. Hoch oben über dem Fjord (auf dem Fjell?) gibt es eine Gedenkstätte mit Infotafeln.
Hier, in der Telemark, am See Tinnsjå weist mich mein Reiseführer auf ein weiteres interessantes Museum hin: Das Norwegische Industriearbeitermuseum Vemork. Hier wurde während des Zweiten Weltkrieges von den deutschen Besatzern schweres Wasser hergestellt. Das sollte dazu dienen, auch eine Atom-Bombe zu bauen.
Norwegische und britische Widerstandskämpfer haben in spektakulären Aktionen das Werk sabotiert, teilweise zerstört und später dann das schwere Wasser sogar noch im See versenkt.
Die Museen, die Gedenkstätten sind natürlich immer aus norwegischer Sicht erstellt. Ich kann nicht alle Zusammenhänge begreifen. Was jedoch passierte, damals, das ist belegt und schmerzt. Wenngleich ich damals nicht dabei war, es schmerzt. Und umso mehr bin ich dankbar, dass wir hier als Reisende und als Deutsche und Schweizer so willkommen sind. Dass uns die Norweger anlächeln, uns ihr Land zeigen, uns Tipps geben, wo es wunderschöne Ecken gibt. Und irgendwie zwar nicht vergessen, aber wohl Wunden heilen lassen können.
#niewieder #gedenkstätten #ww2 #vemork #vemorkmuseum #jossingfjord #altmark #wirsindalleAusländerfastüberall

.

.

Wo? Hier: Norsk Industriarbeidermuseum Vemork

.

.

View this post on Instagram

Norwegen-Tour 🇳🇴 Tag 18 Immer wieder kommen wir in Berührung mit der deutschen Kriegsgeschichte. Zu Beginn unserer Rundreise kamen wir an den Jøssingfjord. Hierher flüchtete 1940 das deutsche Versorgungsschiff «Altmark» und wurde geentert. 299 Gefangene wurden befreit. Hoch oben über dem Fjord (auf dem Fjell?) gibt es eine Gedenkstätte mit Infotafeln. Hier, in der Telemark, am See Tinnsjå weist mich mein Reiseführer auf ein weiteres interessantes Museum hin: Das Norwegische Industriearbeitermuseum Vemork. Hier wurde während des Zweiten Weltkrieges von den deutschen Besatzern schweres Wasser hergestellt. Das sollte dazu dienen, auch eine Atom-Bombe zu bauen. Norwegische und britische Widerstandskämpfer haben in spektakulären Aktionen das Werk sabotiert, teilweise zerstört und später dann das schwere Wasser sogar noch im See versenkt. Die Museen, die Gedenkstätten sind natürlich immer aus norwegischer Sicht erstellt. Ich kann nicht alle Zusammenhänge begreifen. Was jedoch passierte, damals, das ist belegt und schmerzt. Wenngleich ich damals nicht dabei war, es schmerzt. Und umso mehr bin ich dankbar, dass wir hier als Reisende und als Deutsche und Schweizer so willkommen sind. Dass uns die Norweger anlächeln, uns ihr Land zeigen, uns Tipps geben, wo es wunderschöne Ecken gibt. Und irgendwie zwar nicht vergessen, aber wohl Wunden heilen lassen können. #niewieder #gedenkstätten #ww2 #vemork #vemorkmuseum #jossingfjord #altmark #wirsindalleAusländerfastüberall

A post shared by Leben Pur! Heike & Gerd Burch (@leben.pur) on

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.