22. November 2020

22. November 2020

Grosse Reise 🏍 Tag 81

Wir werden wohl so langsam heimisch. Grillen in klitzekleiner Mini-Runde (das, was eben erlaubt ist) und werden wieder einmal beschenkt.

Wir lernen «den richtigen» Ouzo kennen (also ich nur das glitzernde Aussehen und den Medizin-Geruch, Gerd auch den Geschmack).

Wieder einmal tunken wir frisches Brot in noch frischeres Olivenöl. (Mehr bräuchte ich eigentlich nicht, um satt und glücklich zu werden) Und ja, es wird gegrillt. Für mich natürlich in leckerster Kräutermarinade eingelegtes Gemüse mit Feta. Für die anderen eben das, was «man so grillt» und ich nicht anrühre 😉

Und bekommen sträusseweis Kräuter geschenkt, wir armen, wir hätten ja schliesslich keinen Garten.

Wir können von den hier lebenden Menschen eine Menge erfahren, lernen. Hören zu, erzählen, lachen viel. Und lernen neue Witze kennen. Die waren richtig gut, aber ich trau mich natürlich nicht, diese hier wiederzugeben. (Ehrlicherweise haben wir nicht so ein super Witze-Gedächtnis).

Am Ende, die Sonne senkt sich und wärmt nicht mehr so, wie es unsere Kleidung hergibt, machen wir uns auf den Heimweg und dürfen noch einmal einen riesigen Sack voller Weintrauben pflücken. Daheim merke ich, dass es einen Unterschied zwischen gekauften und selbstgepflückten Weintrauben gibt: bei den selbstgepflückten sind verschrumpelte, alte, neue, verschimmelte, unreife und eine ganze Menge reife Trauben an einem Strunk und werden von kleinen Tierchen begleitet. Die schwimmen jetzt allerdings im Brünneli. Also die Viecher. Die schönen Trauben geniessen wir und sind wieder einmal happy für so viel Zeit an einem Ort.

#ankommen #dankbar #miteinander #füreinander

 

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