24. April 2021

24. April 2021

Grosse Reise 🏍 Tag 234
Unser Weg führt uns in den Norden. Und da wir ja nicht so gern Autobahn fahren, geht es
durch die Berge. Auch wenn das ursprünglich nicht der Plan war und wir «nur» die Landstrasse parallel zur Autobahn nehmen wollten.

Passiert. Irgendwo sind wir wohl falsch abgebogen. Aber wie sagen Robert und Barbara immer? «Haben wir noch Zeit für eine Abkürzung?»

Nun sind wir von Strässchen auf Gässchen gekommen um irgendwann tatsächlich in Dimitsana zu landen. Dimitsana ist ein Dorf im Hochland von Arkadien, es ist schon früher Abend und es wird frisch. Um nicht zu sagen arschkalt. Gerd wärmt sich seine Pfötchen an der Griffheizung, ich guck wieder mal in die Röhre.

Kurz bevor wir jedoch ankommen erhalten wir eine E- Mail, dass unser gebuchtes Zimmer wegen irgendwas storniert wurde. Na prima. Ich telefoniere mit einer anderen Gastgeberin, die aber keine Zimmer mehr frei hat. Aber sie kennt jemanden. Der wiederum hat keine Zimmer, aber kennt jemanden. So geht das ne Weile bis ich dann doch noch ein Zimmer buchen kann.

Wir werden freundlich begrüsst, Gerd nimmt seinen ersten Ouzo noch auf der Strasse, beziehen unser Kämmerchen unterm Dach, erkunden die Stadt. Also das Dorf.

Die einzige Taverne versorgt uns mit Greek-Food to go und der Supermarkt hat die griechischen Schoggistängeli, die wir so gern haben. Statt also in einer Taverne zu versacken (was wohl erst im Mai wieder gehen soll) sitzen wir unterm Dachfenster, schauen dabei auf den Kirchturm und essen aus der Assiette. Romantik können wir.

Bei Gerd wirkt die lange Fahrt nach (oder war es der Ouzo?), er kippt gleich auf dem Sofa, auf welchem er sowieso sass, nach hinten und schläft fast augenblicklich ein.

Das beste aber ist: wir sind wieder unterwegs. Das fühlt sich so wunderbar an!
#peloponnes #derersteOuzo #RomantikimBlut

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