Griechenland – die Meteora-Klöster

Griechenland – die Meteora-Klöster

Vorneweg: sorry für die vielen Bilder, ich fand es einfach sooo schön dort!

Südlich von Thessaloniki übernachten wir am Strand und geniessen ein letztes Mal für diese Reise-Episode die Mittelmeersonne und das Rauschen des Meeres. Denken wir. Bis uns einfällt, dass wir auf der Fähre nach Venedig noch 25 Stunden Meer und zumindest tagsüber (hoffentlich) strahlenden Sonnenschein haben werden.

Jetzt geht es einmal quer durch Nordgriechenland. Wir entscheiden uns für eine Mischung aus kurvenreicher Landstrasse und schneller, schlaglochfreier (und ziemlich teurer) Autobahn. Zwischendurch schlendern wir über gemütliche Wochenmärkte und trinken den hier so berühmten Freddo, einen eisgekühlten Latte Macchiato. Unser Ziel sind die Meteora-Klöster. Von einem Besuch habe ich schon lange geträumt. Und so stehen wir nur wenige Stunden später in den Bergen, mit Blick auf einige der wunderschönen Klöster.

leben pur

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Doch bevor wir uns die Klöster anschauen, sind wieder unsere Arbeitstage dran. Viel schöner kann man sein Home-Office ja kaum platzieren, oder?

Die Meteora-Klöster sind eine Gruppe von griechisch-orthodoxen Klöstern, die auf hohen Felsen errichtet wurden. Das Wort «Meteora» bedeutet wörtlich «in die Luft gehoben» oder «schwebend», was die dramatische Lage der Klöster treffend beschreibt. Mir ist bis heute nicht ganz klar, warum man das dort oben gebaut hat. Und vor allem: wie.

Die Geschichte der Meteora-Klöster reicht bis ins 11. Jahrhundert zurück, als die ersten Eremiten und Asketen in den Höhlen und Felsnischen lebten. Im 14. Jahrhundert gründete der Mönch Athanasios Koinovitis das erste organisierte Kloster mit dem Namen Megalo Meteoro (Großes Meteoro-Kloster) oder Kloster der Metamorphosis. In den folgenden Jahrhunderten entstanden insgesamt 24 Klöster, von denen heute noch sechs bewohnt und zugänglich sind.

Die Klöster wurden auf schwer zugänglichen Felsen errichtet, um sie vor Überfällen und Plünderungen zu schützen. Aha, das ist das Warum. Ursprünglich benutzten die Mönche Leitern und Seilwinden, um die Klöster zu erreichen. Heute sind die meisten Klöster über Treppen und Brücken erreichbar. Und ja, die Meteora-Klöster ziehen jedes Jahr Tausende von Besuchern aus aller Welt an. So sind auch wir froh, einmal vor, einmal nach den normalen Öffnungszeiten dort zu sein. Denn unser Besuch tagsüber gleicht einer kleinen Prozession mit unglaublich vielen Menschen. Dabei ist es noch Nebensaison.

Legenden

Ich habe ein wenig recherchiert und einige Legenden rund um die Klöster gefunden, hier ein paar, die mir besonders gefallen.

Die Gründung durch Engel

Eine der bekanntesten Legenden besagt, dass die Felsen von Meteora von Engeln geschaffen wurden, die sie vom Himmel herabließen, um den Mönchen einen sicheren Zufluchtsort zu bieten. Diese Legende unterstreicht die spirituelle Bedeutung der Klöster und ihre scheinbar übernatürliche Lage auf den hohen Felsen.

Der Heilige Athanasius

Der Heilige Athanasios, der Gründer des Meteora-Klosters, wird oft als wundertätiger Mönch beschrieben. Es heißt, er sei von einem Engel geführt worden, der ihm den Weg zu den Felsen gezeigt habe. Eine andere Geschichte besagt, dass Athanasios auf wundersame Weise eine steile Klippe hinaufkletterte, um den Platz für sein Kloster zu erreichen.

Die wundersame Speisung

Eine weitere Legende erzählt von der wundersamen Versorgung der Mönche während einer Belagerung. Als die Vorräte knapp wurden, beteten die Mönche zu Gott und plötzlich erschienen von oben Körbe mit Lebensmitteln. Diese Geschichte unterstreicht das Vertrauen der Mönche in die göttliche Hilfe und die spirituelle Kraft des Ortes.

Der fliegende Mönch

Es gibt eine Legende von einem Mönch, der durch seinen starken Glauben die Fähigkeit zu fliegen erlangte. Er soll von Felsen zu Felsen geflogen sein, um die Klöster zu besuchen und die Botschaften Gottes zu verbreiten. Diese Geschichte unterstreicht die mystische Aura der Meteora-Klöster und die spirituellen Fähigkeiten ihrer Bewohner.

Seilwinden und Netze

Eine der praktischen Legenden dreht sich um die ursprünglichen Methoden der Mönche, die Felsen zu erklimmen. Es heisst, dass die Mönche nur Seilwinden und Netze benutzten, um Menschen und Material nach oben zu befördern. Eine beliebte Geschichte besagt, dass die Seile nur ausgetauscht wurden, wenn «der Herr es wollte», was eine göttliche Bestimmung für die Sicherheit der Mönche implizierte.

Die unsichtbare Brücke

Eine andere Legende erzählt von einer unsichtbaren Brücke, die sich zwischen zwei Felsen spannt und nur für diejenigen sichtbar ist, die reinen Herzens sind. Diese Brücke soll den Mönchen in Zeiten der Gefahr als Fluchtweg gedient haben und symbolisiert den Glauben und die Reinheit der Mönche.

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Also ich muss schon sagen, seit Jahren träume ich von diesen Klöstern und eines ist klar: hier waren wir nicht das letzte Mal. Die Klöster, die Berge, die grüne Landschaft sind einfach nur zauberschön!

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1 Kommentar
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Schlegel
19 Tage zuvor

J’ai beaucoup aimé les Météores, le travail pour construire ces monastères sur les rochers, gigantesque !! Bonne continuation à vous deux

de_DE