Nachhaltigkeit im Vanlife – Regionaler & saisonaler Lebensmittelkonsum

Nachhaltigkeit im Vanlife - Regionaler & saisonaler Lebensmittelkonsum
Dieser Beitrag ist Teil der Serie Nachhaltigkeit im Van

Klar, wer kennt es nicht? Wer regional und saisonal konsumiert, konsumiert deutlich nachhaltiger. Die Transportkosten für Papayas aus Indonesien und Äpfel aus Neuseeland sind aus ökologischer Sicht enorm.

Wir alle wissen, dass regional und saisonal gut ist. Und alle, die wir fragen (mich eingeschlossen), sind der Meinung, dass regional immer berücksichtigt wird. Aber: Wir haben einen vierwöchigen Test gemacht (und unsere Erfahrungen aufgeschrieben) und behaupten nun, dass wir uns kräftig in die eigene Tasche schwindeln. Der Kurs «Klimatauglich leben» hat uns da auch echt die Augen geöffnet!

Und eines vorweg: Dieses «regional» ist wirklich nicht einfach!

Vorab-Fazit & Erkenntnisse aus der Gruppe vom «Klimafreundlich leben»-Workshop

Nach der ersten Ernüchterung müssen wir uns mehreren Herausforderungen stellen:

  • Nicht immer alles auf einmal wollen!
  • Nicht immer alles perfekt machen zu wollen!
  • Schritt für Schritt einzelne Bereiche angehen!

Das scheint wohl mein Hauptthema zu sein. Es richtig und komplett zu machen. Und dabei ein wenig vergessen, dass in plus-minus 50 Jahren anerlerntes nicht von heute auf morgen geändert werden kann.

Hintergrundwissen

Unsere Ernährung ist ökologisch gesehen wichtiger als wir denken. Die Art und Weise, wie wir essen, hat grosse Auswirkungen auf unsere Umwelt. Tatsächlich trägt unser Ernährungssystem zu einem Drittel aller Treibhausgase bei, die wir in die Luft blasen. Das ist eine ganze Menge!

Eine Person in der Schweiz isst im Durchschnitt 865 kg Nahrungsmittel pro Jahr. Das sind durchschnittlich 2,1 Tonnen Treibhausgase pro Person und Jahr. Das sind rund 16 Prozent aller Treibhausgase, die eine Person verursacht. (Wir gehen davon aus, dass die Zahlen für Deutschland ähnlich sind).

Unsere Ernährungsweise beeinflusst aber nicht nur die Luft. Sie hat auch grossen Einfluss auf den Boden und das Wasser. Landwirtschaft, also der Anbau von Nahrungsmitteln, braucht viel Platz. Fast 30 Prozent der Erdoberfläche werden für die Landwirtschaft genutzt. Das ist fast ein Drittel der gesamten Landfläche der Erde!

Aber das ist nicht alles. Die Landwirtschaft verbraucht auch sehr viel Wasser – 75 Prozent des weltweiten Wasserverbrauchs! Das ist eine enorme Menge, wenn man bedenkt, wie wichtig Wasser für uns alle ist.

Zusammengefasst: Wie wir essen, hat einen grossen Einfluss auf unsere Umwelt. Sie beeinflusst die Luft, die wir atmen, den Boden, auf dem wir leben, und das Wasser, das wir trinken. Deshalb ist es wichtig, dass wir darüber nachdenken, wie wir unsere Lebensmittel produzieren und konsumieren.

Treibhausgase (nicht nur CO₂!)

Es ist interessant zu sehen, wie die Treibhausgase, die durch unsere Ernährung entstehen, zusammenkommen. Schauen wir uns das genauer an.

  1. Produktion: Das ist der Teil, der mit dem Anbau der Lebensmittel beginnt und mit der Ernte endet. Dabei entstehen viele Treibhausgase. Zum Beispiel, wenn Bauern Dünger auf ihre Felder streuen oder wenn Tiere wie Kühe und Schweine Gase in die Luft abgeben.
  2. Verarbeitung: Hier wird aus dem, was auf dem Feld gewachsen ist, ein fertiges Produkt. Zum Beispiel wird aus Weizen Brot oder aus Tomaten Ketchup. Auch hier entstehen Treibhausgase, zum Beispiel durch Maschinen, die die Lebensmittel verarbeiten, oder durch das Kühlen und Einfrieren der Lebensmittel.
  3. Verpackungen: Fast alle Lebensmittel, die wir kaufen, sind in irgendeiner Form verpackt. Sei es in Plastik, Papier oder Glas. Auch bei der Herstellung und Entsorgung dieser Verpackungen entstehen Treibhausgase.
  4. Transport: Lebensmittel legen oft weite Wege zurück, bevor sie auf unseren Tellern landen. Sie werden vom Produktionsort zur Verarbeitung, dann zum Geschäft und schliesslich zu uns nach Hause oder ins Restaurant transportiert. Jeder dieser Schritte verbraucht Energie und verursacht Treibhausgase.

Zusammengefasst: Es gibt viele Schritte in unserem Ernährungssystem, die Treibhausgase verursachen. Von der Produktion der Lebensmittel über die Verarbeitung und Verpackung bis hin zum Transport. Es ist wichtig, das zu wissen und darüber nachzudenken, wie wir unsere Ernährung umweltfreundlicher gestalten können.

Bio – alles gut?

Viele Menschen glauben, dass der Kauf von Bio-Lebensmitteln gut für das Klima ist. Doch so einfach ist das nicht immer. Es kommt nämlich darauf an, wo und wie die Bio-Lebensmittel angebaut werden. In Deutschland haben Forscher herausgefunden, dass Biolandbau oft gut für den Boden ist und hilft, Wasser zu sparen. Das heisst aber nicht, dass Bio immer besser für das Klima ist.

Denn Bio-Lebensmittel brauchen manchmal mehr Platz. Und dadurch können mehr Treibhausgase entstehen. Das ist zum Beispiel bei Bio-Rindern und Bio-Geflügel in der Schweiz der Fall. Die Tiere haben mehr Platz und leben länger, was gut für ihr Wohlbefinden ist. Das bedeutet aber auch, dass sie mehr fressen und dadurch mehr Treibhausgase produzieren.

In Deutschland ist das etwas anders. Hier ist Biofleisch oft besser für das Klima. Das liegt daran, dass in der konventionellen Landwirtschaft oft Soja verfüttert wird, das nicht zertifiziert ist. Dieses Soja kommt oft von Feldern, für die Regenwald gerodet wurde. Und das ist sehr schlecht für das Klima.

Was wir daraus lernen können: Es ist nicht immer einfach zu sagen, was besser für das Klima ist. Mal ist Bio besser, mal nicht. Das hängt davon ab, wo und wie die Lebensmittel angebaut werden. Aber eines ist klar: Es ist immer gut, darüber nachzudenken, was man isst und welche Auswirkungen das auf die Umwelt hat. Für uns ist klar: Wir geben Bio immer den Vorrang, schliesslich wollen wir unsere Körper mit so wenig wie möglich Dreck zumüllen.

Wegwerfen von Lebensmitteln – Food Waste

Es gibt eine Sache, die jeder von uns tun kann, um weniger Treibhausgase durch unsere Ernährung zu produzieren: weniger Lebensmittel wegwerfen.

In der Schweiz werden jedes Jahr 2,8 Millionen Tonnen Lebensmittel weggeworfen, die eigentlich noch gut wären. Das ist eine riesige Menge! Man stelle sich vor, jede Person in der Schweiz würde 330 Kilogramm Lebensmittel wegwerfen.

Das meiste davon wird in der Lebensmittelverarbeitung weggeworfen. Das sind zum Beispiel Fabriken, in denen Getreide zu Brot oder Milch zu Käse verarbeitet wird. Aber auch zu Hause wird viel weggeworfen. Fast 30 Prozent der weggeworfenen Lebensmittel kommen aus unseren Haushalten.

Das Problem: Je mehr Arbeit in einem Lebensmittel steckt, desto schlechter ist es für die Umwelt, wenn es weggeworfen wird. Ein Apfel, der auf dem Feld verfault, ist nicht so schlimm. Aber ein Apfel, der geerntet, transportiert, verarbeitet, verpackt und dann weggeworfen wird, ist viel schlimmer.

In der Schweiz belasten die Lebensmittelabfälle aus den Haushalten die Umwelt am meisten. Fast die Hälfte der Umweltbelastung durch Lebensmittelabfälle entsteht zu Hause.

Was wir daraus lernen können: Wir sollten versuchen, weniger Lebensmittel wegzuwerfen. Jeder Apfel, jedes Stück Brot und jeder Joghurt, das wir nicht wegwerfen, hilft, Treibhausgase zu reduzieren und die Umwelt zu schützen.

Tipp: Wir haben die App TooGoodToGo und «retten» immer wieder Lebensmittel. Überall. In England und Irland hat das wunderbar funktioniert, in Deutschland und der Schweiz auch. In Tunesien und Griechenland hat es nicht so gut geklappt. https://www.toogoodtogo.com/

Unterwegs essen

Immer mehr Menschen in der Schweiz essen auswärts. In den letzten Jahren (Covid-Jahre mal ausgenommen) wurde fast die Hälfte des Geldes für Mahlzeiten ausgegeben, die nicht zu Hause zubereitet wurden. Die meisten dieser Ausgaben gingen an Restaurants und andere Orte, wo das Essen für sie zubereitet wurde.

Was bedeutet das für uns? Es zeigt, dass wir großen Einfluss darauf haben, wie sich unsere Ernährung auf das Klima auswirkt. Denn jedes Mal, wenn wir auswärts essen, können wir entscheiden, wo wir essen und was wir bestellen.

Vielleicht wählen wir ein Restaurant, das Bio-Lebensmittel verwendet oder auf Fleisch verzichtet. Oder wir bestellen weniger, um keine Lebensmittel zu verschwenden. All diese Entscheidungen können dazu beitragen, die Treibhausgase zu reduzieren, die durch unsere Ernährung entstehen.

Wenn du also das nächste Mal auswärts essen gehst, denk daran, dass du eine Wahl hast. Und diese Wahl kann einen Unterschied für unser Klima machen.

Wir essen, besonders auf Reisen, immer wieder gern auswärts. Die Landesküche ist ein grosser Teil unserer Reise-Erfahrung. Jedoch: in Tunesien fragen, woher dieses und jenes Lebensmittel kommt, wird nur mit mildem Lächeln und Schulterzucken beantwortet.

Unser vierwöchiges Experiment

Guter Zeitpunkt: Frühling in der Schweiz. Da wird es für uns viel Regionales zu essen geben. Dachte ich.

Zu Beginn haben wir uns folgende Gedanken gemacht:

  1. Wir können mehr pflanzliche und weniger tierische Lebensmittel essen. Also zum Beispiel mehr Obst, Gemüse und Hülsenfrüchte und weniger Fleisch, Milch und Eier. >> Hier sind wir schon sehr gut, da ich eher vegan-vegetarisch lebe, Gerd jedoch ab und zu Fleisch isst.
  2. Wir können versuchen, weniger Essen wegzuwerfen. Alles, was wir wegwerfen, verursacht Treibhausgase, ohne dass es uns nützt. >> Wir schmeissen fast nichts weg. Ein Punkt für uns!
  3. Wie können wir Lebensmittel wählen, die nachhaltig produziert wurden.
  4. Und wir können Lebensmittel aus unserer Region und der Saison bevorzugen.
  5. Wir sollten darauf achten, keine Lebensmittel zu kaufen, die mit dem Flugzeug transportiert wurden.
  6. Und wir sollten keine Lebensmittel kaufen, die in Gewächshäusern angebaut wurden, die mit fossilen Brennstoffen beheizt werden. Fossile Brennstoffe verursachen besonders viele Treibhausgase.

Woche 1

Rundgang durch den Supermarkt. Jedes Lebensmittel auf seine Herkunft geprüft. Grosse Ernüchterung!
Erdbeeren, Spargel, Kartoffeln aus der Schweiz gekauft. Dann beschlossen, unsere Vorräte im Van zu leeren. So umgehen wir die Hilflosigkeit im Supermarkt.
Wir sind einige Male eingeladen und gehen auch in Restaurants: keine Chance, auf Regionalität zu achten. Weder unsere Gastgeberinnen noch die Restaurants wissen wirklich, woher die Produkte kommen. (Vor allem in der Familie halten wir uns mit Fragen zurück, wir wollen nicht nerven).
Wir naschen Bananen, ohne darüber nachzudenken. Und merken, wie wenig regional wir leben.

Woche 2

Ich bin in Basel bei einem Kunden und nehme mir die Zeit, in einem Bioladen genauer hinzuschauen. Die Verkäuferin nimmt sich viel Zeit. Wir merken beide, dass regional gar nicht so einfach ist. Pesto ohne Olivenöl? Pfeffer? Hafermilch? Sojajoghurt? Feta? Orangensaft? Die normale Zitrone? Alles definitiv nicht regional.
Erste Erweiterung: Ich erlaube uns jetzt die Schweiz plus angrenzende Länder: Österreich, Deutschland, Italien, Frankreich. Schliesslich komme ich so zu Zitronen, erschwinglichen Haferflocken, Nudeln, Nüssen und Mandeln usw.
Obst und Gemüse ist sehr einseitig: Kartoffeln, die ersten Zucchini, auch Auberginen finde ich aus Schweizer Produktion (Gewächshaus? Wasserverbrauch? Heizkosten? Keine Info dazu). Schweizer Äpfel sind vom letzten Jahr (Kühlkosten?), Birnen gibt es nicht. Wir backen tagelang Rhabarberkuchen und ich koche Erdbeermarmelade ein: was ich habe, habe ich.

Woche 3

Und wieder überrasche ich mich selbst: Kaffee! Seit 3 Wochen trinke ich Kaffee und mache mir keine Gedanken über dieses Produkt. Wir lachen darüber und überlegen wohl, wo in der Schweiz die Kaffeeplantage sein könnte. «Na, neben der Bananenplantage!» Denn wir erfahren, dass Bananen wohl die meistverkaufte Frucht in der Schweiz sind.

Eine wichtige Frage stellt sich: Ausnahmen zulassen oder weglassen?
Wir entscheiden uns für Ausnahmen. Vielleicht weniger konsumieren oder Alternativen suchen.
Currys scheitern an den Gewürzen (okay, die haben wir noch, aber die meisten Gewürze in unserer Küche sind weit gereist), spätestens bei der Kokosmilch sind wir regional raus. Auch die roten Linsen sind weit gereist, Zwiebeln, Kartoffeln und Blumenkohl kommen von hier. Süsskartoffeln, die wir gerne dazu essen, leider (noch) nicht. Vielleicht im Sommer?

Woche 4

Wir sind wirklich verzweifelt. So vieles, woran wir uns gewöhnt haben, ist nicht regional. Essen wir Kuhmilchjoghurt aus der Region oder Milchersatzjoghurt, hergestellt in Belgien, Herkunft der Zutaten unbekannt. Trinken wir Orangensaft aus Valencia oder Apfelsaft aus dem Emmental? Feta oder Parmesan aus der Schweiz? Wir haben es getestet: geschmacklich keine gute Wahl.
Beim Öl überlegen wir, auf Sonnenblumen- und Rapsöl umzusteigen. Aber zum Glück haben wir noch eine Flasche Olivenöl aus Griechenland im Van. Also verschieben wir die Entscheidung auf später.
Butter oder Margarine? Butter: Kuhprodukt = hoher Treibhauseffekt. Margarine: meist aus Palmöl, Kokosöl, Sheabutter, was auch immer. Ich finde eine aus Sonnenblumenöl, regional, aber nicht bio. Und: leider schmeckt sie uns nicht.

Tolle Seite, um sich bewusst zu werden und gegebenenfalls Entscheidungen zu treffen:

Wie klimaschädlich sind beliebte Lebensmittel?

https://interaktiv.tagesspiegel.de/lab/wie-klimaschaedlich-sind-beliebte-lebensmittel/

Fazit: Vier-Wochen-Test

Wir sind wirklich – wie man in der Schweiz sagt – auf die Welt gekommen. Das heisst: Wir leben gar nicht so regional wie gedacht. Frische Zutaten, die mengenmässig eine grosse Rolle spielen, klappen ganz gut. Wir schränken uns jedoch ein. Aber wir sind kreativ.

Wir finden sehr wenig Convenience Food. (Convenience Food ist Essen, das schon fast fertig ist, wenn wir es kaufen. Es soll das Kochen einfacher und schneller machen. Beispiele sind Tiefkühlgerichte, Nudeln, Snackriegel und Konserven, Brot und Brötchen). Weder bei tiefgekühlten Heidelbeeren, Gewürzen, frischer Minze, Tofu, Feta, Sojajoghurt, Teemischungen, fertigem Blätterteig noch bei Brot und Brötchen können wir sicher sein, dass sie aus der Region stammen. Entweder steht Euro-Bio drauf oder gar nichts. Beim veganen Joghurt steht zwar Schweiz drauf, aber die Zutatenliste lässt vermuten, dass keines der Produkte in der Schweiz wachsen kann. Brot und Brötchen sind nicht gekennzeichnet.

Wir entscheiden uns für halbe-halbe. Alles Frische kaufen wir regional und saisonal. Erdbeeren sind vorbei. Spargel auch. Dafür kommen andere Sachen. Bei den anderen Produkten schauen wir weiter und entscheiden von Mal zu Mal. So habe ich Mandeln aus Spanien entdeckt und die aus Kalifornien wieder ins Regal gestellt. Feta kaufen wir deutlich weniger, aber wenn wir ihn kaufen, geniessen wir den griechischen. Das Thema Joghurt ist noch nicht abgeschlossen, Orangensaft für Gerd bleibt, aber wir kaufen ihn nicht mehr jede Woche.

Und wir entscheiden: wir fahren nicht kilometerweit, um regional angebaute Bio-Minze zu kaufen. Da entscheiden wir uns, wenn wir unterwegs Bio-Bauer-Lädeli sehen, dort zu kaufen. Extra hinfahren: nope!

Abschlussfragen

Verzichten? Ess- und Konsumverhalten ändern? Supermärkte meiden? Nur noch unverarbeitetes kaufen? Regional-Speiseplan erstellen? Und dann noch: wie machen wir das auf Reisen? Welche Tipps habt ihr?

Quellen & weiterführende Links, alle abgerufen am 15.6.2023

https://interaktiv.tagesspiegel.de/lab/wie-klimaschaedlich-sind-beliebte-lebensmittel/

https://www.toogoodtogo.com/de-ch

https://www.bafu.admin.ch/dam/bafu/de/dokumente/allgemein/uz-umwelt-zustand/umwelt-schweiz-2018.pdf.download.pdf/Umweltbericht2018_D.pdf

https://www.wwf.ch/de/unsere-ziele/vegan-vegetarisch-pflanzenbasiert

https://www.agroscope.admin.ch/agroscope/de/home/aktuell/medieninformationen/medienmitteilungen.msg-id-84937.html

https://www.bafu.admin.ch/bafu/de/home/themen/abfall/abfallwegweiser-a-z/biogene-abfaelle/abfallarten/lebensmittelabfaelle.html

https://www.wwf.ch/sites/default/files/doc-2022-01/2021_Faktenblatt_Ern%C3%A4hrung_DE.pdf

https://www.newsd.admin.ch/newsd/message/attachments/58769.pdf

https://www.sbv-usp.ch/fileadmin/user_upload/MISTA2021_def_online.pdf

https://www.swr.de/swr2/wissen/gemuese-aus-dem-hightech-gewaechshaus-wie-holland-die-agrarwirtschaft-optimiert-104.html

https://www.ifeu.de/fileadmin/uploads/Reinhardt-Gaertner-Wagner-2020-Oekologische-Fu%C3%9Fabdruecke-von-Lebensmitteln-und-Gerichten-in-Deutschland-ifeu-2020.pdf

https://www.wwf.de/aktiv-werden/tipps-fuer-den-alltag/tipps-fuer-ernaehrung-und-einkauf/regional-und-saisonal-essen-global-denken


Danke fürs Lesen unserer Nachhaltigkeits-Gedanken. Alle zwei bis drei Wochen montags schreiben wir etwas über die Möglichkeit, zukunftsorientiert im Van zu leben. Wir versuchen, verschiedene Bereiche zu beleuchten und hoffen, ohne erhobenen Zeigefinger auszukommen.

Im Fokus steht bei uns die Freude am Vanlife und die vielen Möglichkeiten. Die überall übliche Weltuntergangs- und Verzichtskommunikation wollen wir vermeiden.

Alle Nachhaltigkeitsposts findest du gesammelt in der Kategorie Zukunft.

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Liebe Grüsse – Heike & Gerd

 

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5 Kommentare
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Rachel
Rachel
11 Monate zuvor

Tja, meine Lieblings – Schweizer.

Neben meiner Tochter natürlich. ☝️
Es ist tatsächlich nicht einfach.
Die Erde hat, so meine ich, nur eine Chance:
Die Menschen müssen weniger werden! 🤷

Ich weiß, daß viele wütend auf diese Aussage reagieren werden.
Aber für mich ist’s sonnenklar.
Die Ressourcen der Erde reichen einfach nicht für eine solche Masse Menschen.
Noch dazu, wenn keiner auf etwas verzichten will.

Ich bin zu faul zum Rechnen.
Aber vielleicht magst du es ja mal für uns tun ?
Wenn die Menschen sich weiterhin so fortpflanzen und sterben – muss ja alles mit einbezogen werden – wie lange dauert es bis die Erde kollabiert ?
Es beginnt ja schon.

Meine Gedanken gehen noch weiter.
Die Erde erwärmt sich, das Meer ebenfalls.
Eine ausreichende Kühlung dieses kleinen Atomkraftwerks genannt Erde ist nicht mehr möglich.
Die Abschmelzung der Polkappen hat zur Folge, dass Sonnenstrahlen nicht mehr reflektiert und zur ins All geschickt werden.
Also zusätzliche Erwärmung dieser / unserer kleinen Kugel.

Die Folgen kann man sich vorstellen.
Und die Zeit bis dahin dürfte ebenfalls überschaubar sein.

Einzige Chance:
Wir müssen weniger werden.
= Weniger Verbrauch = weniger Schaden für die Erde.

Ich gehe davon aus, dass unsere „Nachhaltigkeit“ zu spät kommt und der sogenannte „Tropfen auf die heiße Erde“ ist.

Ich gebe weiterhin trotzdem mein Bestes!

Die Toilette Spüle ich nur noch nach dem 3. mal Pippi machen. 😁

Herzliche Grüße aus dem Hexenhaus

s’Racheli

Rachel
Rachel
11 Monate zuvor

Übrigens: Fotos anhängen hat nicht funktioniert. 😁😘

Tom
Tom
11 Monate zuvor

Tja,
bei der Überbevölkerung und der Gier nach Geld werden wir feststellen das das Leben auf unserem Planeten stark gefährdet ist. Wir können nur noch die Geschwindigkeit reduzieren mit der wir auf den Klimakollaps zurasen. Jeder kann für sich etwas tun aber da stehen schon wieder Gesetze im Weg. Wie wehre ich mich z. B. gegen irrsinnige Verpackungen, die aber, so der Gestzgeber, Vorschrift sind.
Was passiert wenn keiner mehr in den Urlaub fliegt? Wird dann alles besser, oder wird das Problem nur verlagert?

Auf jeden Fall zeigt euer Bericht wie schwierig es ist nachhaltig zu leben👍

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