Südtirol & Dolomiten und Ankommen in Perfektion

Südtirol & Dolomiten und Ankommen in Perfektion

Kleine Info für alle Newsletter-Abonnenten: wir arbeiten fleissig an unseren Vorträgen, daher substituiert die Vorbereitung der Vorträge temporär das Schreiben des Reisetagebuchs. Sorry für die spärlichen Beiträge. Aber: Beim Schreiben hier möchte ich in Erinnerungen schwelgen, das Erlebte verarbeiten und mich am Schreiben selbst erfreuen. Das funktioniert weniger, wenn ich parallel in persische Welten eintauche. Verständlich, hoffe ich?


Zuerst lernen wir, dass wir hier in Südtirol in riesige Fettnäpfchen treten können (und auch tun!). Ja, Südtirol ist eigen. «Nein, wir sind keine Italiener, auch wenn unsere Autos italienische Nummernschilder haben. Hörst du das nicht? Wir sprechen Deutsch. Oder, wenn wir unter uns sind, Ladinisch.» Aiaiai – das fängt ja gut an.

Südtirol ist eine autonome Provinz im Norden Italiens und Teil der Region Trentino-Alto Adige. Es ist eine besondere geografische und administrative Region innerhalb Italiens. Es ist historisch und kulturell stark von Tirol, einer Region in Österreich, geprägt und hat eine überwiegend deutschsprachige Bevölkerung. Südtirol verfügt über ein besonderes Autonomiestatut, das der Provinz eine grössere Selbstverwaltung und kulturelle Eigenständigkeit ermöglicht.

Aha, das wäre also mal geklärt.

Aber warum sind wir hier? Eine meiner Sportfreundinnen (ja, die gibt’s, wir haben lange zusammen Sport gemacht, uns über Online-Gruppen motiviert und Erfolge gefeiert) wohnt hier. Warum also nicht mal ein Treffen in echt?

Doch bevor wir dort ankommen, «müssen» wir die Dolomiten durchqueren. Dafür nehmen wir uns mehrere Tage Zeit und können nur staunen: Wie schön es hier ist! Wir sind bestimmt nicht das letzte Mal hier. Wir übernachten in verträumten Dörfern, wandern entlang herrlicher Bergwiesen. Umrunden kristallklare, fast kitschig anmutende Bergseen. Wir frühstücken mit Blick auf die Drei Zinnen, oder wie wir lernen: Tre Cime di Lavaredo, diese markante Gebirgsformation und eines der bekanntesten und beeindruckendsten Bergmassive der Dolomiten. Gerd kannte sie noch nicht (warum auch, er hatte sein Leben lang die Schweizer Alpen vor der Nase), ich wollte diese Berggruppe schon immer einmal sehen.

Und so verlieben wir uns spontan in diese Gegend. Hals über Kopf. Mit jeder Faser unserer Wesen.

Und noch etwas merken wir: Wir lieben das Grün, die Berge und vor allem die Ordnung. Die Sauberkeit. Wir freuen uns über die Bergrestaurants und die freundliche Bedienung, die sauberen Tische, Speisekarten, die nicht kleben, die müllfreien Terrassen, die ordentlich ausgeschilderten Wanderwege und kein Müll am Wegesrand. Ja, wir finden sogar ein bisschen Parkplatzordnungen und Strassenmarkierungen, die eingehalten werden, toll.

Und wir fragen uns, was das wohl ist? Vermuten, dass es das Vertraute ist. Das uns Sicherheit gibt. Ja, wir wissen, dass in Mitteleuropa überreguliert wird, dass man hier wirklich auch ein bisschen lockerer sein könnte, dass es nicht für alles und jeden ein Reglement geben muss. Aber jetzt, nach einem halben Jahr auf Tour in Ländern, wo es teilweise (Iran) als Volkssport gilt, alles, wirklich alles zu tun, um Regeln zu ignorieren als Zeichen der Rebellion gegen das verhasste Regime, ist es einfach schön, eine Ordnung vorzufinden.

Neben der landschaftlichen Schönheit ist es für uns einfach eine Freude zu sehen, wie alle die Region sauber halten, ihren Müll in die dafür vorgesehenen Mülleimer werfen oder wieder mitnehmen. Wie die Velofahrenden auf den dafür vorgesehenen Wegen fahren und wir zu Fuss ganz entspannt auf den Wanderwegen gehen können. Wir schlucken kurz bei den Preisen in den Bergrestaurants, wissen aber auch, dass es für den Aufwand in Ordnung ist. (Dieser Reflex kommt immer nach längeren Reisen in günstigere Länder, verfliegt aber nach ein, zwei Tagen).

Unser «Daheim ankommen»-Programm läuft auf Hochtouren, diesmal haben wir uns vorgenommen, richtig gemütlich und mit viel Zeit in die Sommerpause in der Schweiz zu starten. Und unser kleiner Abstecher durch (über?) die Dolomiten war hierfür wohl eine geniale Idee der Reiseleitung.

Fotos: Lago Mosigo, San Vito di Cadore, Lago di Landro, Toblach, Drei Zinnen, Toblacher See, Pragser Wildsee

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Merci fürs «Mitreisen»

Hier findet ihr unsere künftigen Vorträge:

Roadtrip-Realitäten: Wie es uns gelingt, seit Jahren im Camper zu leben.

14. September 2024 in Zellerreit, Mühlthal 1, 83533 Edling, östlich von München globetrotter-treffen.de

27. September 2024 in Basel, Quartierzentrum ELCH, Infos hierzu folgen

24. – 28. Oktober 2024 Zwei Vorträge auf dem Suisse Caravan Salon

Kamele, Kulturen und Kontraste: mit dem Camper durchs geheimnisvolle Persien.

24. – 28. Oktober 2024 Zwei Vorträge auf dem Suisse Caravan Salon

Leben-pur-Vortrag-Vanlife  


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Rachel
Rachel
1 Monat zuvor

Hallo ihr zwei.
Hab lange nicht gelesen.
Jaaaa, Südtirol und die Alpen an sich, traumhaft schön. 🥰
Ich war in Kärnten beim Wandern.
Wir waren also schon wieder fast zusammen.
Wie damals am Rhein, mit den Motorrädern.
Ihr auf der einen Seite, ich auf der anderen. 🤣
Danach fett krank, bis heute.
Deshalb lese ich ein wenig hinterher.
Wahrscheinlich seid ihr bereits zu Hause. 🤣
Heute ist der 19.6. um 19 Uhr. 😁😉

Drück euch mal….🤗

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