Südtirol – Dolomiten und der Beginn der «Tournée des amis»

Südtirol – Dolomiten und der Beginn der «Tournée des amis»

Was mit der Idee «Hier kennen wir doch jemanden» beginnt, wird zu einer Reise zu Freunden. Zu vielen Freunden. Beginnen wir also in den Dolomiten mit der ersten lieben Bekanntschaft.

Seit Jahren stehen wir in Kontakt, fühlen uns verbunden. Nur eines kickt meinen «Das will ich erstmal selber schauen»-Impuls: Die Aussage «Wir haben wirklich die beste Pizza weit und breit». Ob das stimmt? Das müssen wir natürlich nachprüfen.

Manuela und ihr Mann betreiben ein Bergrestaurant. Wir dürfen unseren Felix bei ihnen auf dem Parkplatz abstellen und für ein paar Tage Teil der Familie werden. Natürlich essen wir Pizza, mehrmals sogar. Warum? Weil sie einfach göttlich ist, jede einzelne. Normalerweise stellt sich nach einer Pizza ein wohliges Sättigungsgefühl ein. Hier kommt ein anderes Gefühl hinzu: Bedauern. Schade, dass im Bauch nicht mehr Platz für eine weitere Pizza ist.

Wir lassen es uns gut gehen, spielen endlich mal wieder SkipBo mit den Kindern, plaudern während der Zimmerstunde mit Manuela (die sonst wirklich immer was zu tun hat) und am «Gastronomen-Sonntag», also am Montag, beziehen wir sogar unser mobiles Büro im Gastraum. Am Dienstag arbeiten wir dann in unserem Felix und beobachten das Treiben vom Parkplatz aus. Wenn wir im Restaurant sitzen, können wir dem Ladinischen lauschen, der hier einheimischen Sprache. Verstehen tun wir natürlich nichts, aber den Gesichtern können wir eine Art Gemütlichkeit, Freundlichkeit entnehmen und den Gästen von nah und fern eine Portion menschliche Erdung zusprechen.

Wenn wir nachmittags eine Stunde gemeinsame Zeit haben, wandern wir durch die Wälder. Der Nebel zieht auf, die Sonne kommt kaum durch. Und wir sind verzaubert von der Magie des Ortes. Wahrscheinlich ist das hier ein besonderer Kraftort, denn seit etwa 200 Jahren gibt es hier eine besondere Quelle namens Valdander, die Wunder wirkt.

Der Name «Valdander» leitet sich von Val d’Anter ab und bedeutet Höhlental. Seit Jahrhunderten kamen Arme und Kranke hierher, um in der Felsgrotte, in der eine Quelle entspringt, zu baden und in den umliegenden Höhlen zu wohnen. Ursprünglich wurde das Wasser mit Ochsen zum Bauernhof Colmesan transportiert. Nachdem der Hof abgebrannt war, wurde 1820 die erste Badeanlage mit Badehaus, Gasthof und Kapelle errichtet. Die Anlage steht heute unter Denkmalschutz.

Wir haben zwar nicht gebadet, aber ein paar Schlückchen des heiligen Wassers getrunken. Und natürlich ging es uns fortan deutlich besser. Die weitere Wanderung war erquicklicher, die Gespräche freier, Körper, Geist und Seele im Einklang und wir am Abend hundemüde.

Diese Dolomiten sind wirklich eine wunderbare und zugleich kraftvolle Gegend. Ist es die Reinheit der Luft, die Schönheit der Berge (haben wir schon erwähnt, dass wir bergverliebt sind?) oder die spürbare Kraft der Natur, die diese Gebirgsformationen geschaffen hat? Wir wissen es natürlich nicht, aber wir spüren eine wohltuende Wirkung.

So fällt es uns diesmal überhaupt nicht schwer, offen Werbung für diese Region und vor allem für die Cristlá zu machen. (Und ja, den aufmerksamen Leser*innen wird nicht entgangen sein, dass das eine seltene Angelegenheit ist.) Wer also in der Nähe von Bozen, Brixen oder Bruneck (müssen denn alle Städte mit B anfangen?) ist, dem sei eine kurvenreiche Fahrt durch diese Traumregion empfohlen. Und eine Pause bei Yvo und Manuela könnte zu einem Genuss werden.

Cristlá in 39030 San Martino in Badia BZ, Italien https://maps.app.goo.gl/7NMTKg68ABGMUgca6

Quellen: https://www.valdander.com/historisches.php // https://umwelt.provinz.bz.it/wasser/mineralwasserquellen.asp?news_action=4&news_article_id=551630

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Merci fürs «Mitreisen»

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