23. Juni 2021

23. Juni 2021

Grosse Reise 🏍 Tag 291
Zuerst einmal haben wir ein rechtes Durcheinander: Ich möchte nach Bergama. Erzähle Gerd aber, dass wir den Ursprung des Pergamon-Altars anschauen wollen, den wir im Berliner Pergamon-Museum vor Jahren schon bewundert hatten.

Er gibt im Navi natürlich Pergamon ein und schaut verdutzt und sagt, das schaffen wir heute nicht: 25 Stunden reine Fahrzeit, etwa 2300 Kilometer.
Okay, das scheint es wohl nicht zu sein. Wir suchen weiter und stellen fest: Bergama ist der türkische Name für das griechische Pergamon. Und als die Ausgrabungen stattfanden, hat man eben einen griechischen vergeben.

Also, wir erreichen Bergama, fahren auf den Burg-Berg hoch, bestaunen die Ausgrabungsstätte des ehemaligen Kulturzentren des Hellenismus. Der Legende nach wurde das nach Pergamon benannte Pergament in dieser Stadt erfunden. Müssen wir glauben, überprüfen lässt es sich gerade nicht.

Die Aussicht ist grandios, das Wetter irgendwie mystisch. Das Gewitter, durch welches wir soeben gefahren sind, zieht brav am Berg vorbei, allerdings mit dunklen Wolken, angenehmen Wind (bei 31° auch sehr angenehm) und grellen Blitzen. Die andere Seite des Berges strahlt in der Sonne.

Hier oben versuchen wir uns nun vorzustellen, wo wohl dieser Altar aus dem Berliner Pergamon-Museum gewesen sein könnte. Und stellen wieder einmal fest: an uns sind keine Archäologen verloren gegangen. Uns fehlt da die Vorstellungskraft. Und höchstwahrscheinlich auch das Wissen. Dennoch schreiten wir in voller Motorrad-Montur recht erhaben vorbei an Fresken, durch Laubengänge und begutachten halb-fachmännisch die übrig gebliebenen Säulen.

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