Tunesien – Das Cap Bon & die Ruinen von Kerkoune  

Das Cap Bon & die Ruinen von Kerkoune  

Das Cap Bon, das «Schöne Cap» zählt zu den fruchtbarsten Regionen Tunesiens. Wir erfahren, dass schon die Punier (wir mussten erst einmal recherchieren, was denn Punier überhaupt sind) diese Gegend als Agrarland nutzten. 

Als wir unseren Blick schweifen lassen, sehen wir rundum Olivenhaine und wenig später Orangenbäume en masse. An den Strassenrändern stehen immer wieder Bauern und Bäuerinnen mit kleinen und grösseren Körben voller Gemüse. 

Wir nehmen uns vor, hier bei den kleinen Strassenständen einzukaufen, wenn unsere eigenen Gemüse-Vorräte zur Neige gehen.

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Die Ruinen von Kerkouane

Wir besuchen unsere ersten «alten Steine» und zudem unser erstes UNESCO-Weltkulturerbe des Landes. Umgeben vom Smaragdfarbenen Mittelmeer liegt eine (vermutlich Berber-)Ansiedlung zwischen zwei Steilküsten. Man vermutet, dass hier im 6. Jahrhundert vor Christus etwa 2000 Menschen gelebt haben. Ausgegraben wurde diese Siedlung in den 50er, 60er und 70er Jahren des letzten Jahrhunderts. 

Wir schlendern durch die Ruinen, die wirklich sehr eindrücklich sind und uns ein gutes Bild der Stadt geben. Besonders spannend ist, dass jede «Wohnung» oder jedes Haus, ein eigenes Bad hat. Mit Badewanne! Das ist ziemlich besonders, denn bei späteren Ausgrabungen überall auf der Welt findet sich derlei Luxus kaum.

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Festung Kelibia

Die Festung lassen wir links liegen, im Festung-Café jedoch gönnen wir uns unseren ersten typischen Minze-Tee. Der Blick über die Stadt und die Gemütlichkeit des Cafés lassen uns einige Zeit verweilen. Und zudem spüren wir jetzt schon wieder: Wir sind viel zu schnell unterwegs. 

So rollen wir ganz gemütlich in Richtung Nabeul, wo wir ein paar Tage bleiben wollen, schliesslich ist bald Montag und wir wollen arbeiten. Nur das mit dem «gemütlich» ist so eine Sache: Es regnet wie aus Kübeln. An und für sich ja kein Problem. Nur hier gibt es keine Strassenentwässerung, heisst: die Strassen laufen über und die Schlaglöscher werden unsichtbar. 

Unsere Strategie: hinter den Einheimischen hinterherfahren: entweder sie wissen, wo durch oder wir sehen es an ihrem Auto, wenn es plötzlich rappelt und sie mit einem Rad versinken. Unsere Idee funktioniert tiptop und wir kommen heil an dem einzigen Campingplatz Nabeul an. Und sind, wie zu erwarten, die einzigen Gäste hier.

Campingplatz? Ja, wir werden hier ab und zu auf Campingplätzen stehen: Wasser, Abwasser, ruhige Stellplätze und vielleicht auch mal eine Waschmaschine. Wir werden berichten.

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Danke fürs Lesen unserer Reise-Erinnerungen.
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