Karin, unsere Wander-Fee aus Griechenland schreibt uns vor ein paar Tagen in etwa das: «Wenn ich lese, was ihr so alles erlebt, denke ich immer an ein 100 m langes Buffet und ich müsste entscheiden, was ich essen sollte. Alles irgendwie viel zu viel. Aber von allem probieren, ja, das will man dann dennoch.»
Heute ist ein Tag, an dem alles ein bisschen zu viel ist. Und dennoch passt es für uns. Heute passt es. Morgen wäre es vielleicht anders. Wer weiss das schon?
Da wir ja in Cardiff historisch und kulturell ein wenig verdorrt sind, treiben wir weiter. Auf der Route «nach unten» kommen wir in Bath vorbei.
Bath ist eine kleine und zauberschöne Stadt in Somerset. Allein das Wort «Grafschaft Somerset» löst in mir irgendwie Romantik aus. Warum, das weiss ich nicht. Vergangene Leben, zu viele mittelalterliche und in England spielende Romane oder einfach zu viel Gala gelesen? Who knows?
Bath ist berühmt für die römischen Bäder aus den heissen Quellen. Beherzt stellen wir uns vor, dass wir ein Bad nehmen könnten. Können wir nicht, die alten römischen Gebäude sind ein Museum.
Hier sind wir einmal absolut beglückt: DAS ist Museum, wie es uns gefällt. Wir bekommen ungefragt den Audioguide und stellen, wann immer es geht, die Kinderführung ein. Wir hören bei Audioguides eigentlich immer die Kinderführungen, wenn es welche gibt. Die sind viel interessanter, weniger Jahreszahlen, mehr Storys. Da erzählt der kleine Gehilfe lustige Geschichten, dort die Maus, die unter den Fliesen lebt und die Adligen belauscht. Einfach herrlich.
Wir bummeln stundenlang durch die Bäder, lassen die Sonne untergehen und erfreut uns am Spiel des abendlichen Lichtes. Trinken noch eine heisse Schokolade auf dem Platz, auf dem Strassenmusiker (leider gerade) pausieren.
Und merken: das heutige Reise-Buffet mit am Morgen die Gärten von Dyffrin, am Mittag das nahezu sommerliche Cardiff und am Nachmittag das beschauliche, romantische und UNESCO-historische Bath hatte es in sich.
Oder macht sich das satte Gefühl nur breit wegen der heissen Schoggi «excellence» mit Rahm und Marshmallows?
Merci fürs «Mitreisen»
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