Grosse Reise – Irland – Tag 742

Grosse Reise – Irland – Tag 742

Dublin. Hier starteten wir unsere Irland-Reise. Und hier wird sie auch enden. Zu Beginn waren wir verliebt in Dublin. Dann «entfärbten» die vielen und wunderbaren Erlebnisse in Irland die Erinnerung an Dublin. Es verblasste hinter so vielen Eindrücken.

Mittlerweile wissen wir: Nichts ist schöner oder weniger schön. Alles ist so wie es ist einfach nur gut. Wir freuen uns auf Dublin.

Einen kleinen Dämpfer bekommen wir, als wir mehr als eine Stunde einen Parkplatz suchen. Wir kurven mit Felix durch die Stadt, alle Parkplätze, auch die Bezahl-Plätze (und derlei gibt es viele und sehr teure!) sind besetzt. Unser langes Schiff passt nicht in die kleinen Lücken und wir sind nach 6 Wochen Endlos-Natur in Irland das erste Mal sichtlich genervt.

Und wir haben einen Termin: Für 14 Uhr haben wir Tickets für die Bibliotheken, wollen das «Book of Kells» anschauen. Der Zeiger der Uhr dreht unermüdlich weiter, die Zeit wird knapp. Für eine Mittagspause bleibt nun keine Zeit mehr.

Irgendwann, wir hatten schon fast die Hoffnung aufgegeben, findet Gerd einen Parkplatz in Felix-Länge, lösen schnell ein Parkticket (und geben einen grossen Teil unseres Tagesbudgets aus!) und eilen zur Library. 

Hier werden wir überrascht von einer Ausstellung über die ehemaligen Techniken unserer Branche: Buchdruck, Schönschrift, Kalligrafie, Vervielfältigung und Buchbinden. Ein bisschen Publishing «in alt».

Dieses «Book of Kells» ist das berühmteste der mittelalterlichen Manuskripte der vier Evangelien des Neuen Testaments. Aha. Berühmt sind die Komplexität, Detailtreue und Grossartigkeit der Illustrationen. Es wird angenommen, dass das Buch als Prunkstück für den Altar geschaffen wurde und nicht für den täglichen Gebrauch, da dem Kunstwerk offensichtlich mehr Aufmerksamkeit geschenkt wurde als dem Text.

Aber seien wir ehrlich: Das Buch verblasst in dem Moment, als wir in die Bibliothek eintreten. Zwar sind wir hier definitiv nicht allein, verbringen jedoch eine schöne Zeit und blicken in jedes Regal. Wir sind uns nicht sicher, was uns mehr beeindruckt: die Sammlung der alten Bücher, der Räume an sich oder die ganze Atmosphäre. Wir stellen uns vor, hier mal eine längere, einsame Zeit zu verbringen und in all den Büchern zu schmökern (die wir natürlich nicht berühren dürfen, aber davon träumen ist ja nicht verboten!).

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Danke fürs Lesen unserer Reise-Erinnerungen.
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Liebe Grüsse – Heike & Gerd

 

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