02. September 2019

02. September 2019

Durch das geöffnete Fenster strömt endlich die abendliche Kühle und wir schlafen recht gut. Wie man das eben kann bei Rappeln und Zug-Fahr-Lärm. Aber wir haben vorgesorgt. Unsere Ohrstöpsel retten uns über die Nacht.

Am Morgen dann liebliche Musik aus den Lautsprechern, der Weckruf. Wir werden langsam wach und frühstücken fürstlich – ein ordentlich abgelagertes Brötchen, ein Pöttchen Konfitüre und Bahn-Kaffee im Pappbecher. Das Highlight: Stilles Wasser.

In Altona macht sich bei mir die Aufregung breit. Nun heisst es wieder auf 1.50 zusammenkauern und von der Rampe runterfahren. 5 oder 6 Waggons fahre ich im ersten Gang, eher watschelnd wie eine Ente, den Kopf eingezogen, ständig oben anschlagend.
Ein Mitarbeiter der Bahn bietet mir Hilfe an. Ich möchte es gern selbst versuchen. Nach Hilfe fragen geht ja immer noch. Aber ich möchte es schaffen. Möchte wieder einmal meine Grenze etwas weiter stecken.

Gerd fährt vor (und ist natürlich viel schneller draussen) und wartet vorn. Gibt mir per Helmfunk Motivations-Instruktionen. „Ja, noch 3 Waggons! Gleich hast du es geschafft. Jetzt nur noch eine Schwelle. Und jetzt, Schatz, du hast es fast geschafft! Der Kopf ist schon draussen!“ Ich bekomme einen Lachflash – die Anspannung bahnt sich ihren Weg in Lachen.
Erst jetzt merke ich, dass man auch bei 20 Grad genauso schwitzen kann. Meine Arme sind total am Zittern, als wenn ich Gewichtheberin wäre. Dabei wäre ich so gern völlig locker und cool. Beim nächsten Mal.

Wir rauschen rasch durch Hamburg, auf die Autobahn nach Kiel und nun sitzen wir hier, bei Käsekuchen und Erdbeersauce und warten auf unsere Fähre nach Oslo. #autoreisezug #altona #nacktebeinefürmehrfollower

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Wo? Hier: Altona

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Durch das geöffnete Fenster strömt endlich die abendliche Kühle und wir schlafen recht gut. Wie man das eben kann bei Rappeln und Zug-Fahr-Lärm. Aber wir haben vorgesorgt. Unsere Ohrstöpsel retten uns über die Nacht. Am Morgen dann liebliche Musik aus den Lautsprechern, der Weckruf. Wir werden langsam wach und frühstücken fürstlich – ein ordentlich abgelagertes Brötchen, ein Pöttchen Konfitüre und Bahn-Kaffee im Pappbecher. Das Highlight: Stilles Wasser. In Altona macht sich bei mir die Aufregung breit. Nun heisst es wieder auf 1.50 zusammenkauern und von der Rampe runterfahren. 5 oder 6 Waggons fahre ich im ersten Gang, eher watschelnd wie eine Ente, den Kopf eingezogen, ständig oben anschlagend. Ein Mitarbeiter der Bahn bietet mir Hilfe an. Ich möchte es gern selbst versuchen. Nach Hilfe fragen geht ja immer noch. Aber ich möchte es schaffen. Möchte wieder einmal meine Grenze etwas weiter stecken. Gerd fährt vor (und ist natürlich viel schneller draussen) und wartet vorn. Gibt mir per Helmfunk Motivations-Instruktionen. „Ja, noch 3 Waggons! Gleich hast du es geschafft. Jetzt nur noch eine Schwelle. Und jetzt, Schatz, du hast es fast geschafft! Der Kopf ist schon draussen!“ Ich bekomme einen Lachflash – die Anspannung bahnt sich ihren Weg in Lachen. Erst jetzt merke ich, dass man auch bei 20 Grad genauso schwitzen kann. Meine Arme sind total am Zittern, als wenn ich Gewichtheberin wäre. Dabei wäre ich so gern völlig locker und cool. Beim nächsten Mal. Wir rauschen rasch durch Hamburg, auf die Autobahn nach Kiel und nun sitzen wir hier, bei Käsekuchen und Erdbeersauce und warten auf unsere Fähre nach Oslo. #autoreisezug #altona #nacktebeinefürmehrfollower

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