14. Mai 2019

Nach wochenlangem Warten sind sie endlich da: unsere Koffer. Wir haben uns für Alukoffer entschieden. Wir finden, das sieht so richtig nach Abenteuer aus. Okay, ein wenig dreckiger müssen sie noch werden. Aber geliefert wurden sie erstmal sauber.
Was aber die Herausforderung war: der Anbau. Was für jeden einigermassen handwerklich begabten kein Problem darstellt, war für uns eine Riesen-Sache. Ich kann Nähen (Handwerk: ja, brauchbar gerade: nein), Gerd kann Netzwerke aufbauen und Server einrichten.
Also machen wir uns an unsere erste Schrauber-Aktion (ich erinnere: wir wollen auf eine grosse Reise gehen und haben absolut null Erfahrung mit Motorrädern). Schliesslich wollen wir lernen. Menschen und Natur kennenlernen. Und wahrscheinlich auch schrauben lernen.
••• Tag 1: Koffer kommen an, wir haben nur das Miniwerkzeug und schaffen es nicht, eine einzige Schraube vom Töff zu lösen. Dabei schaffe ich es sogar, die Torx (ich kenne nun Torx-Schrauben, die Muttis unter den Schrauben) zu verhudeln mit meinem doofen Werkzeug.
••• Tag 2: Den Freund anrufen und um gutes Werkzeug bitten (Danke!!!) Endlich schaffen wir es, den alten Kofferhalter abzuschrauben. Fast. Denn plötzlich ist der Auspuff im Weg. Der ist ja heilig, der darf auf keinen Fall ab. Also Schicht für heute. Nachdenken und Lehrmeister YouTube befragen.
••• Tag 3: Ausflug zum Töffhändler-Event mit der Frage im Gepäck, was zu tun ist. Der störrische Auspuff ist im Weg. Antwort: Auspuff muss ab. Oha! Mittlerweile haben wir es auch geschafft, den Torx vom Freund abzubrechen. Gut, dass heute Muttertag ist und der Sohn (der nun wirklich ein brauchbares Handwerk lernt) einen Werkzeugkoffer mit neuen Torx im Kofferraum hat. Letztes Schräubeli ist nun auch ab. Als wir wieder alleine sind, machen wir uns daran, den Auspuff abzubauen. Hin- und her. Er macht keinen Wank! Gewalt? Hämmerchen? Als Gerd kurz rein geht, um nachzulesen, was zu tun ist, rüttel und schüttelte ich an meiner Malou rum, das Hämmerchen hilft ein wenig nach und endlich gibt das Mistding nach und wir haben dann gemeinsam den Auspuff in der Hand. Wir fühlen uns wie HELDEN! Fast wie Motorrad-Mechaniker. Es wird dunkel, wir vertagen. Fortsetzung folgt

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Nach wochenlangem Warten sind sie endlich da: unsere Koffer. Wir haben uns für Alukoffer entschieden. Wir finden, das sieht so richtig nach Abenteuer aus. Okay, ein wenig dreckiger müssen sie noch werden. Aber geliefert wurden sie erstmal sauber. Was aber die Herausforderung war: der Anbau. Was für jeden einigermassen handwerklich begabten kein Problem darstellt, war für uns eine Riesen-Sache. Ich kann Nähen (Handwerk: ja, brauchbar gerade: nein), Gerd kann Netzwerke aufbauen und Server einrichten. Also machen wir uns an unsere erste Schrauber-Aktion (ich erinnere: wir wollen auf eine grosse Reise gehen und haben absolut null Erfahrung mit Motorrädern). Schliesslich wollen wir lernen. Menschen und Natur kennenlernen. Und wahrscheinlich auch schrauben lernen. ••• Tag 1: Koffer kommen an, wir haben nur das Miniwerkzeug und schaffen es nicht, eine einzige Schraube vom Töff zu lösen. Dabei schaffe ich es sogar, die Torx (ich kenne nun Torx-Schrauben, die Muttis unter den Schrauben) zu verhudeln mit meinem doofen Werkzeug. ••• Tag 2: Den Freund anrufen und um gutes Werkzeug bitten (Danke!!!) Endlich schaffen wir es, den alten Kofferhalter abzuschrauben. Fast. Denn plötzlich ist der Auspuff im Weg. Der ist ja heilig, der darf auf keinen Fall ab. Also Schicht für heute. Nachdenken und Lehrmeister YouTube befragen. ••• Tag 3: Ausflug zum Töffhändler-Event mit der Frage im Gepäck, was zu tun ist. Der störrische Auspuff ist im Weg. Antwort: Auspuff muss ab. Oha! Mittlerweile haben wir es auch geschafft, den Torx vom Freund abzubrechen. Gut, dass heute Muttertag ist und der Sohn (der nun wirklich ein brauchbares Handwerk lernt) einen Werkzeugkoffer mit neuen Torx im Kofferraum hat. Letztes Schräubeli ist nun auch ab. Als wir wieder alleine sind, machen wir uns daran, den Auspuff abzubauen. Hin- und her. Er macht keinen Wank! Gewalt? Hämmerchen? Als Gerd kurz rein geht, um nachzulesen, was zu tun ist, rüttel und schüttelte ich an meiner Malou rum, das Hämmerchen hilft ein wenig nach und endlich gibt das Mistding nach und wir haben dann gemeinsam den Auspuff in der Hand. Wir fühlen uns wie HELDEN! Fast wie Motorrad-Mechaniker. Es wird dunkel, wir vertagen. Fortsetzung folgt

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