Spanien – Wie wir entspannt in unseren Urlaub starten

Wie wir entspannt in unseren Urlaub starten

Endlich, es geht los!

Gepackt hatten wir ja schon am Vorabend. Nun nur noch schnell alles wegräumen und für Bernd und Simone alles parat machen, schliesslich wollen sie während unserer Abwesenheit ein paar Tage Ferien machen bei uns. Aber Axel wird wohl auf alles achten.

Alles fertig gepackt, rauf aufs Töff. Anlassen. Das geliebte Geräusch unseres megacoolen Töffs heult auf, Gerd legt den ersten Gang ein und der Motor geht aus. Das ganze machen wir dann etliche Male. Immer wenn Gerd in den ersten Gang schaltet, geht der Motor aus. Irgendwann geht es denn. Nach 1 km geht der Motor direkt beim Fahren aus. Na super. Also ab in die Werkstatt in Aspi, etwa 3 km von uns daheim entfernt. Er stellt fest, dass die Schraube des Seitenständers gebrochen ist und diese dafür verantwortlich zu sein scheint, dem Motor anzuzeigen, ob der Ständer noch unten ist. Und wenn dieser eben unten ist, geht der Motor aus, weil man ja mit heruntergelassenem Seitenständers nicht fahren soll. Logisch, oder? Also hat er uns kurzerhand den Seitenständer abgebaut, eingepackt und wir weiter nach Ostermundigen zur nächsten BMW-Werkstatt. Hier haben sie uns kurz vor dem Mittagessen dann echt helfen könne, hatten zwar die Schraube nicht am Lager, haben aber schnell mal eine selbst gedreht. Und 30 Minuten und ein paar Franken für die Kaffeekasse später ging es weiter! Juchhu.

Ab auf die Autobahn Richtung Kandersteg auf den Autoverlad. Das ist für mich immer wieder faszinierend. Ab auf den Zug, einmal quer durch den Berg und hinten im Wallis wieder raus. Der Sonne entgegen.

Im Wallis geniessen wir dann noch den Simplon-Pass. Wunderschönes Land, in welchem wir wohnen dürfen. Nach Domodossola fahren wir ein Stück Autobahn, was aber eher einer Rappel-Piste gleicht und unsere Stossdämpfer auf die erste Probe stellt. Dass zwischen verschiedenen Strassenbelägen ein Übergang gemacht werden kann, scheint hier völlig unbekannt zu sein. Ich überprüfe nach jeden Hoppler das Gepäck, alles noch dran, also geht mein Gepäcksystem auf. Ich fotografiere einiges vom komfortablen Platz der Sozia.

Gerd fährt wunderbar und sehr sicher. Sehr ruhig und gelassen, genau mein Ding.

Angekommen in Baveno finden wir einen Campingplatz direkt am Lago Maggiore und bekommen einen Stellplatz für unser Zelt. Kurze Zeit später steht das Zelt. Da gibt es noch Verbesserungsbedarf und wir werden sicher etwas schneller im Laufe der Zeit.

Zum Abend essen haben wir uns Salat gekauft, welchen wir in unseren Schüsseln zubereiten und mit Blick auf den Lago und badende Kids geniessen.

Dabei stellen wir fest, dass unsere Schüsseln sehr sehr gross sind. Sehen gar nicht so aus. Sind sie aber.

Kaum sind wir satt, gehen wir nach dem duschen ins Zelt und würden uns freuen, dass auch nun alle andere auf dem Camping ruhig sein könnten. Haha, lustige Idee. Jetzt fängt das Leben ja erst an. Wir sind hundemüde und schlafen schnell ein.

Das regelmässige Flop-Flop-Klatschen der vorbeigehenden Leute und ständige Reissverschluss-auf-und-zu-und-auf-und-zu scheinen heute unser Schlaflied zu sein.

 

 

 

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