13. Juni 2021

13. Juni 2021

Grosse Reise 🏍 Tag 283
Troja.
Natürlich bin ich vorbereitet 😉 Krame in den hintersten Ecken meines Gedächtnisses die Biografie von Schliemann raus. Auf der Fahrt nach Troja (nur 25 km) erfährt Gerd alles, was er wissen muss. Also, was ich denke, was er wissen muss.

Wir schlendern nahezu ganz allein durch die Ausgrabungsstätten. Alte Steine. Dick bringt es auf den Punkt: «I pay to see old stones.» Und dennoch ist es mehr. Teilweise können wir kurz die Augen schliessen und stellen uns vor wie es wohl gewesen sein muss. Damals. Dass dieses «damals» sogar 5000 Jahre her sein kann, ist nicht ganz greifbar.

Was ist so nicht mehr in Erinnerung hatte, waren die vielen Epochen von Troja, die dort ausgegraben wurden. Wir stellen es uns gar nicht so einfach vor, das eine auszubuddeln, wegzuräumen, um an das darunter liegende zu kommen. Denn dann ist die neuere Stadt ja zerstört. Gut, dass wir uns darüber keine Gedanken machen müssen.

Nach einer guten Stunde Rundgang und zwei Stunden Çay im Schatten machen wir uns auf ins Troja-Museum.

Hier sind wir tatsächlich begeistert. Es ist (neben der durchaus imposanten Ausstellung und der fühlbaren Architektur von Yalın Mimarlık) eine Augenweide, richtig gute Typografie, perfekte Infografiken und ein ausgeklügeltes Ausstellungskonzept zu sehen. Hach, mein Herz hüpft.

#troja #ganzallein #Austellungskonzeptediefunktionieren #happyTypografie #designmatters

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